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FAQNaturschutz & Artenschutz

Wie werden Drohnen bei Brutvogelkartierungen eingesetzt?

Drohnen ermöglichen die systematische Erfassung großer Flächen – Gelege und Küken im Wärmebild, Reviernachweise durch Beobachtung auffliegender Altvögel. POISuite dokumentiert alle Nachweise GPS-genau.

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27

Tags: artenschutz brutvogelkartierung monitoring naturschutz

Drohnen unterstützen Brutvogelkartierungen auf zwei Arten: durch direktes Auffinden von Gelegen und Küken im Wärmebild sowie durch die systematische Flächenerfassung.

Direktnachweis im Wärmebild:

  • Gelege von Bodenbrütern können durch die Eigenwärme der Eier erkennbar sein
  • Küken (kurz nach dem Schlüpfen) haben eine deutliche Wärmesignatur
  • Altvögel fliegen bei Drohnenannäherung kurz auf – verraten so die Nestlage

Optimale Bedingungen:

  • Früh morgens (bester Wärmekontrast)
  • Temperaturen unter 15 °C
  • Flughöhe 30–50 m (störungsarm und ausreichende Auflösung)

POISuite für die Kartierung:

  • Flächen in POICloud einzeichnen und systematisch befliegen
  • Nachweise mit GPS-Koordinaten, Foto und Art-Bestimmung in POIApp dokumentieren
  • Export für Behörden und Auftraggeber als PDF oder GeoJSON

Wichtig: Brutvogelkartierungen in Schutzgebieten erfordern ggf. eine Genehmigung der UNB. Artenschutzrecht beachten.

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