FAQ → Naturschutz & Artenschutz
Wie unterstützen Wärmebilddrohnen die Erfassung von Wildtieren?¶
Wärmebildkameras machen Tiere durch ihre Körperwärme sichtbar – auch in hoher Vegetation, bei Dunkelheit und auf großen Flächen. Erkennbarkeit hängt von Art, Witterung und Vegetationsdichte ab.
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27
Tags: monitoring naturschutz waermebild wildtiere
Wärmebildkameras machen Temperaturunterschiede sichtbar und können dadurch Tiere erkennen, die mit bloßem Auge schwer sichtbar sind.
Besonders gut erkennbar:
- Große Säugetiere (Rehe, Wildschweine, Rotwild) – gut erkennbar auf offenen Flächen
- Rehkitze – bei kühler Umgebung auch im hohen Gras
- Vögel auf dem Boden – bei kühlem Untergrund
Einschränkungen:
- Dichte Vegetation: Baumkronen und dichtes Gras schirmen Wärme ab
- Warme Umgebung: Bei hohen Temperaturen (>20 °C) sinkt der Kontrast
- Kleine Tiere: Amphibien und Reptilien unter 15 cm sind schwer erkennbar
- Wasser: Im oder unter Wasser sind Tiere kaum erkennbar
Optimale Bedingungen:
- Frühe Morgenstunden bei kühler Umgebungstemperatur (unter 15 °C)
- Offene Flächen (Wiesen, Felder, Lichtungen)
- Klares Wetter ohne Regen