FAQ → Wärmebildtechnik & Thermografie
Eignet sich eine Drohne mit Wärmebildkamera für die Gebäudediagnostik?¶
Ja – Wärmebilddrohnen erkennen Wärmeverluste, Feuchteschäden und Dachdämmungsprobleme schnell und lückenlos. Für professionelle Thermografie-Berichte sind Zusatzqualifikationen erforderlich.
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-26
Tags: daemmung diagnose gebaeude thermografie waermebildtechnik
Gebäudethermografie ist ein etablierter Anwendungsfall für Wärmebildkameras – die Drohne macht ihn skalierbar.
Was erkennbar ist:
- Wärmebrücken – Stellen mit erhöhtem Wärmeverlust (Fensterrahmen, Deckenkanten, Risse)
- Feuchtigkeitsschäden – Feuchtigkeit verändert die Wärmeabstrahlung von Bauteilen
- Dachdämmung – undichte Stellen im Flachdach oder an Dachfenstern
- Heizungsinstallation – Leckagen in Fußbodenheizungen (von außen begrenzt erkennbar)
- Fassadenmängel – fehlende oder schadhafte Dämmplatten
Optimale Bedingungen:
- Temperaturgradient von mind. 10 °C (innen warm, außen kalt)
- Bester Zeitpunkt: Winter, abends nach Sonnenuntergang (kein Sonnenschein-Aufheizung)
- Gebäude sollte vorher mind. 12 Stunden beheizt sein
Grenzen der Drohnenthermografie:
- Drohne sieht nur Außenflächen (Fassade, Dach) – keine Innenwanddiagnostik
- Luftdruck und Wind beeinflussen Wärmemuster
- Detaillierte Bauteildiagnostik erfordert Nahaufnahmen und stationäre Kamera
Für professionelle Thermografie-Gutachten: Die DIN EN 13187 und die Zertifizierung als Thermograf (IRSC Level 1–3) sind Voraussetzungen für anerkannte Thermografie-Berichte im Bauwesen. thermal DRONES bietet keine zertifizierten Thermografie-Gutachten an – verweist aber auf entsprechende Fachbetriebe.