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FAQWärmebildtechnik & Thermografie

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Wärmebildkameras detektieren Infrarotstrahlung, die alle Objekte je nach Temperatur aussenden – kein Licht nötig. Der Mikrobolometer-Sensor wandelt Wärmestrahlung in ein Bild um.

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27

Tags: grundlagen infrarot sensor thermografie waermebild

Eine Wärmebildkamera arbeitet grundlegend anders als eine normale Kamera – sie braucht kein Licht, sondern misst Wärmestrahlung.

Das Grundprinzip: Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (−273 °C) sendet Infrarotstrahlung aus. Je wärmer ein Objekt, desto mehr Infrarotstrahlung gibt es ab. Diese liegt im Bereich von 8–14 Mikrometern (LWIR) – unsichtbar für das menschliche Auge.

Der Sensor: Der Kern ist ein Mikrobolometer-Array – ein Raster winziger Wärmesensoren (Pixel), die auftreffende Infrarotstrahlung in elektrische Signale umwandeln. Typische Auflösung bei Drohnenkameras: 320×256 px bis 640×512 px.

Radiometrische Kameras: Höherwertige Kameras (wie die in DJI Mavic 3T und Matrice 4T) speichern für jeden Pixel den absoluten Temperaturwert (RJPEG). Das erlaubt exakte Temperaturmessungen und ist Voraussetzung für die KI-Auswertung in POIStudio.

Kein Licht nötig: Die Wärmebildkamera funktioniert bei Nacht, in Rauch oder dichtem Nebel – überall dort, wo normale Kameras versagen.

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