FAQ → Landwirtschaft & Forstwirtschaft
Eignet sich eine Wärmebilddrohne zur Inspektion von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden?¶
Ja – Wärmebilddrohnen erkennen defekte PV-Module, Hotspots und Zellenausfälle schnell und sicher. Für große Freiflächen-PV-Anlagen ist die Drohneninspektion besonders effizient.
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27
Tags: hotspot inspektion landwirtschaft pv-anlage waermebild
Wärmebilddrohnen sind ein etabliertes Werkzeug für die PV-Inspektion – auf Dächern von Stallgebäuden ebenso wie auf Freiflächen-PV-Anlagen.
Was die Drohne erkennt:
- Hotspots – einzelne überhitzte Zellen durch Verschmutzung, Schattierung oder Defekte
- Diodenfehler – Bypass-Dioden-Defekte erzeugen charakteristische Wärmemuster
- Brüche und Mikrorisse – führen zu lokal erhöhter Temperatur
- Verschmutzungen – Vogelkot, Laub, Moos erhöhen die Temperatur lokal
Vorteil gegenüber manueller Inspektion:
- Große Anlagen (>100 kWp) in Minuten statt Stunden inspiziert
- Kein Betreten des Daches nötig (Sicherheit, keine Dachlastprobleme)
- GPS-genaue Dokumentation jedes Defekts
Workflow:
- PV-Anlage in POICloud einzeichnen, Flugplan erstellen
- Flug bei klarem Himmel und Sonnenschein (optimaler Temperaturkontrast)
- Wärmebilder in POIStudio auswerten – defekte Module markieren
- Bericht mit GPS-Koordinaten und Wärmebildern für den Elektriker exportieren
Geeignete Drohnen: DJI Mavic 3T (Dachflächen), Matrice 4T (große Freiflächen-Anlagen)