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FAQFeuerwehr & BOS

Wie hilft eine Wärmebilddrohne bei der Branderkennung und -bekämpfung?

Wärmebilddrohnen zeigen Hotspots, Brandherde hinter Rauch und Glutnester – und liefern der Einsatzleitung eine Lageübersicht in Echtzeit.

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27

Tags: brand erkundung feuerwehr hotspot waermebild

Wärmebilddrohnen haben die Feuerwehr-Einsatztaktik in den letzten Jahren grundlegend verändert.

Hotspot-Erkennung:

  • Wärmebild zeigt Temperaturen durch Rauch hindurch (eingeschränkt, aber effektiver als RGB)
  • Glutnester und Brandherde in Gebäuden und Vegetation erkennbar
  • Nachlöschkontrolle: Versteckte Glutnester nach dem Löscheinsatz aufspüren

Lageübersicht für die Einsatzleitung:

  • Drohne liefert Echtzeitbild auf Fernsteuerung und Tablet der Einsatzleitung
  • Ausbreitung des Feuers frühzeitig erkennen
  • Gefährdete Bereiche und Fluchtwege identifizieren

Personensuche im Brandumfeld:

  • Wärmebild erkennt Personen auch bei starker Rauchentwicklung
  • Einsatz bei Vermisstensuche nach Hausbrand oder Waldbrand

Vegetationsbrand / Waldbrand:

  • Ausbreitung und Flanken des Feuers beobachten
  • Löschteams sicher führen, ohne selbst in gefährdete Bereiche zu müssen

Wichtige Einschränkung: Wärmebildkameras „sehen” nicht durch Flammen oder sehr dichten Rauch. Optimaler Einsatz ist in der Erkundungs- und Nachlöschphase sowie bei Vegetationsbränden.

Alle DJI Matrice 4T / 4TD-Drohnen von thermal DRONES sind mit POISuite ausgestattet und ermöglichen die direkte Übertragung von Hotspot-Koordinaten an das Einsatzteam.

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