Bei welchen Wetterbedingungen sollte ich nicht fliegen?¶
Kein Flug bei Gewitter, starkem Regen, Nebel unter 500 m Sichtweite oder Wind über Modellgrenze. Unter 5 °C Akkus vorwärmen und kürzere Flugzeiten einplanen. Im Zweifel Einsatz verschieben.
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-26
Tags: einsatz regen sicherheit wetter wind
Wetter ist einer der häufigsten Gründe für abgebrochene Drohneneinsätze.
Niemals fliegen bei:
- Gewitter – absolutes No-Go, auch wenn das Gewitter noch entfernt ist
- Starkem Regen – IP54/IP55 schützen nur begrenzt; Feuchtigkeit gefährdet die Elektronik
- Sichtweite unter 500 m (Nebel, Dunst) – Orientierungsverlust und Kollisionsgefahr
- Wind über Herstellergrenze – Mavic 3T: max. 10 m/s, Matrice 4T: max. 12 m/s
- Vereisungsgefahr (Temperaturen unter ~0 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit)
Eingeschränkt fliegen bei:
- Leichtem Regen oder Nieselregen: Kurze Einsätze bei IP-zertifizierten Modellen möglich, aber erhöhte Vorsicht
- Temperaturen unter 5 °C: Akkuleistung sinkt spürbar – kürzere Flugzeiten einplanen und Akkus vorheizen
Wärmebildqualität: Hohe Luftfeuchtigkeit und Bodentemperaturen über 25 °C können den Temperaturkontrast reduzieren und die Erkennungsrate verschlechtern.
Im Zweifel lieber auf den nächsten Tag warten – ein verpasster Einsatz ist besser als eine verlorene Drohne.