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Wie kann die Anzahl von Fehlalarmen bei der Wärmebildsuche reduziert werden?

Fehlalarme entstehen durch aufgeheizte Steine, Dunghaufen oder frisch gemähte Flächen. Frühe Flugzeit, POIStudio-Bildoptimierung und KI-Schwellenwertanpassung helfen.

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-27

Tags: fehlalarme genauigkeit poistudio wärmebild

Fehlalarme sind ein normaler Teil der Wärmebildsuche – mit den richtigen Einstellungen lassen sie sich aber deutlich reduzieren.

Häufige Ursachen für Fehlalarme:

  • Steine, die sich durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt haben
  • Dunghaufen (Kühe, Rehe) – hohe Wärmesignatur
  • Frisch gemähte Flächen – Pflanzen kühlen ungleichmäßig ab
  • Wasseradern oder feuchte Stellen im Boden

Maßnahmen zur Reduzierung:

Frühe Flugzeit: Kurz nach Sonnenaufgang sind Steine und Boden noch kalt – der Kontrast zwischen Rehkitz und Umgebung ist maximal.

POIStudio-Bildoptimierung: Die Filteralgorithmen in POIStudio verbessern den echten Temperaturkontrast und helfen, typische Fehlalarm-Formen (rund, unbeweglich) von Rehkitzen zu unterscheiden.

KI-Schwellenwert anpassen: In POIStudio kann der Konfidenz-Schwellenwert erhöht werden – die KI markiert dann nur Funde, bei denen sie sich sehr sicher ist.

Manuelle Nachprüfung: Verdächtige Wärmepunkte in POIStudio vor dem Export in die POICloud manuell prüfen – so kommen nur plausible POIs zu den Helfern.

Bekannte Problemstellen: Immer warme Stellen (z.B. bestimmte Steine) können in der POICloud als Ausschlusszone markiert werden.

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